Alternative Medizin

Homöopathie

Die Klassische Homöopathie wurde von dem deutschen Arzt und Chemiker Samuel Hahnemann begründet. Sein Ziel war es, eine Heilmethode zu schaffen, die sanft, gründlich und nachhaltig, unter Vermeidung von Nebenwirkungen, heilt.

Auch in der Tierheilkunde wird die Homöopathie mit großem Erfolg eingesetzt- insbesondere auch bei chronischen Erkrankungen, wenn die Grenzen der Schulmedizin erreicht sind.

Die Homöopathie orientiert sich, im Gegensatz zur Schulmedizin, nicht an einzelnen Diagnosen und Krankheitsbildern, sondern am Patienten selbst. Sein Individuum, mit all seinen Facetten, seinen Wesenseigenschaften, seine Lebensumstände und sämtliche während seines Lebens aufgetretenen Krankheiten werden zugrunde gelegt. Dafür ist anfangs eine sogenannte Erstanamnese erforderlich: dabei handelt es sich um ein ca. 1 – 1,5 stündiges Gespräch, in dem ich mir ein Bild von Ihrem Tier mache und im Gespräch mit Ihnen sämtliche relevanten Eigenheiten Ihres Haustieres in Erfahrung bringe.

Anschließend wähle ich ein speziell auf Ihr Tier abgestimmtes homöopathisches Arzneimittel aus über 20.000 verschiedenen zur Verfügung stehenden Mitteln aus. In der Regel handelt es sich hierbei um Globuli, das sind kleine Zuckerkügelchen, die Ihr Tier dann in einem individuell abgestimmten Intervall bekommt.

Akupunktur

Diese Behandlungsmethode entstammt der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Die TCM geht davon aus, dass der Körper von Energieleitbahnen, den Meridianen, durchzogen ist. Die Meridiane sind den jeweiligen Organsystemen zugeordnet.
Auf jedem Meridian liegen diverse Akupunkturpunkte, jeder davon hat eine klar definierte Wirkung auf verschiedene Organsysteme oder Krankheitserscheinungen. Die Punkte werden mit speziellen, sehr feinen Akupunkturnadeln oder auch mittels Laser, stimuliert.

Eine Akupunktursitzung dauert ca. 25 Minuten, vor der ersten Behandlung wird in einer Erstanamnese, d.h. einem Gespräch, das jeweilige Krankheitsbild besprochen, damit ein speziell auf den Patienten abgestimmtes Therapieschema erarbeitet werden kann.

Bewährt hat sich die Akupunktur in der Tiermedizin unter anderem bei akuten und chronischen Schmerzen im Bewegungsapparat wie z.B. Arthrose, aber auch bei Allergien und anderen Erkrankungen.

Phytotherapie

Die Phytotherapie oder Pflanzenheilkunde ist eine der ältesten medizinischen Therapieformen mit jahrhundertelanger Tradition, bei der ausgewählte und auf das Krankheitsbild abgestimmte Arzneien aus dem Pflanzenreich, sogenannte Heilpflanzen, zum Einsatz kommen. Hierbei greift man auf Produkte der Natur zurück- dabei können alle Bestandteile der Pflanze, von der Wurzel bis zur Blüte, zur Anwendung kommen.

Die Phytotherapie kann bei nahezu allen Krankheiten, gegebenenfalls nach Bedarf kombiniert mit der Schulmedizin, eingesetzt werden. Besonders bewährt hat sie sich z.B. in der Behandlung von Atemwegs- oder Magen-Darm-Erkrankungen.